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Sächsische Dampfschifffahrt:

Eckpunkte der Geschichte:

  • Nach dem ende des zweiten Weltkrieges zählte die Sächsische Dampfschifffahrt noch 26 Dampfer.
  • 1943 gab es die Hamburg Aktion. Im Sommer wurde Hamburg bombardiert und die Sächsisch Böhmische Dampfschifffahrt musste fünf Dampfer zur Verfügung stellen um Verletzte abzuholen.
  • 1944, erhielt die Sächsisch Böhmische Dampfschifffahrt einen neuen Auftrag, Dampfschiffe in Kocheinrichtungen umzubauen und mit mehreren 300 L Kochkessel auszustatten und nach Hamburg zu entsenden.
  • 1944, wurde die Sachsen Böhmische Schifffahrt beauftragt, den Dampfer „Dresden“ in ein Lazarett Schiff herzurichten.


  • Der PD Leipzig wurde Am 3. März 1945 durch Bombentreffer schwer beschädigt und sank zwölf Tage später. Am ende des Jahres 1945 wurde das Schiff durch mutige Dresdner Männer zurück nach Dresden geschleppt und restauriert. Durch den damals schlechten Zustand des Schiffes, hatten die CSSR und Russland kein Interesse daran, das Schiff in Ihren Besitze zu nehmen und zu renovieren.
  • 1946 ist im Hafen Loschwitz der Dampfer „Dresden“ ausgebrannt. Eine kuragierte Köchin hatte damals nach Küchenschluss scheinbar bewusst eine Kerze brennen lassen, was zu einem Totalbrand des Schiffes führte. Dadurch verzichtete, trotz der beliebten zwei Zylinder Verbund-Dampfmaschine, die Russische Schiff Einsammlungsbehörde darauf, den Dampfer über die polnische Ostsee nach Leningrad zu verschieben. Der Dampfer blieb somit länger ausgebrannt am Ufer und wurde somit für die heutige Zeit durch einen Brand gerettet. Heute ist der PD Dresden das Flaggschiff der Sächsischen Dampfschifffahrt. Das Schiff wurd nach dem Krieg im Jahre 1949 wieder auf der Elbe eingesetzt
  • 1984 besuchte der nordkoreanische Diktator Kim Il Sung Dresden während seines Staatsbesuchs in der DDR. Der Raddampfer Dresden gefiel ihm dabei so gut, dass er Ingenieure nach Dresden einfliegen und einen Nachbau des Schiffes anfertigen ließ, der in Pjöngjang vor Anker liegt. Wie das Schiff angetrieben wird ist chinesisches Staatsgeheimnis.
  • Werft Laubegast: Nach anfänglichen Demontagen von 1945–1948 der Ostwerften folgte 1948 SMAD-Befehl Nr. 103, der anordnete, die Kapazitäten im Schiffbau und Schiffsreparatur zu erhöhen. Daraufhin wurden an Flüssen im Inland und an der Küste neue Werften gebaut vorhandene Werften erweitert, und eine eigene Schiffbauzulieferindustrie aufgebaut. Die Schiffsreparaturwerft Laubegast beschäftigte sich anfangs mit der Schiffsreparatur und begann etwa ab 1958 mit dem Bau neuer Schiffe. Vorwiegend wurden Fährschiffe, Stoßboote und Motorkähne gefertigt. Bis zur Privatisierung umfasste die Bauliste 165 Schiffe

  • Nach der Privatisierung durch die Treuhand wurde die Werft Laubegast in den Werftverbund Deutsche Binnenwerften GmbH integriert. Sinkende Aufträge führen in den Folgejahren zum Insolvenzantrag. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes wurden alle Arbeiten angenommen, welche möglich waren, Schreinerarbeiten, erstellen von Gemüseständen, Abbrucharbeiten, Holzarbeiten etc. Es tauchte dann ein finanzkräftiger Investor aus dem Westen auf welcher mit einem Konzept die Werft und die Traditionsschiffe der Elbe zu retten realisierte. Die Werft entschied sich für 25 Millionen die Schiffe innerhalb einer Vorgabezeit von eineinhalb Jahren zu renovieren. Daraus entstand ein Folgeauftrag für fünf Jahre und somit wurden fünfundachtzig Arbeitsplätze gesichert und neun Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt gerettet, welche heute im Einsatz stehen.